Linksextreme diskriminieren Andersgläubige: Die Vegane Gesellschaft der Schweiz (VGS) schliesst Soyana vom Zürcher Strassenfest "Vegana" aus

 2016-04-06

Menschenrechtsverletzende Diskriminierung Andersgläubiger durch die VGS:
Die Vegane Gesellschaft der Schweiz (VGS) schliesst Soyana vom Zürcher Strassenfest "Vegana" aus

von Erwin Kessler, Präsident VgT 

Vorbemerkung:

Die VGS hat sich der linksextremen Verleumdungskampagne gegen den VgT angeschlossen. Die VGS beteiligte sich letztes Jahr auch am (missglückten) Boykott der "Veganmania" in Winterthur. Die Facebook-Seite "Vegan in Zürich und Umgebung", wo die Administratoren mehrheitlich VGS-Vorstandsmitglieder sind, stellt eine Plattform für die anonymen Verleumdungen von Indyvegan und deren Nachläufer gegen den VgT und andere vegane Organisationen zur Verfügung und unterstützt diese aktiv mit Kommentaren und  "likes" ("gefällt mir"). Nun wurde auch Soyana diskriminiert und von dem von der VGS (zusammen mit der Malkreide GmbH) veranstalteten Zürcher Strassenfest "Vegana" in Zürich ausgeschlossen. Die VGS ist auch sonst auf linksextremem Kurs. So macht sie zum Beispiel auf ihrer Homepage Werbung für den Auftritt der linksextremen Tierrechtsgruppe Zürich zum "revolutionären 1. Mai". Ebenfalls bewarb sie das "Vegan Café" der linksextremen Szene in Zürich. Weiter auch Werbung für die linksextreme "Assoziation Dämmerung".

Warum diskriminiert die VGS die Soyana?

Soyana wurde mit der folgenden vom Mitveranstalter Malkreides GmbH abgegebenen, wenig glaubwürdigen Begründung ausgeschlossen: "Wie uns von unserem Vermieter der Ausstellungsfläche kürzlich mitgeteilt wurde, wird ein Teil unserer Ausstellungsfläche - auf dem sich Ihr Stand befinden sollte - aufgrund von Projektierungsarbeiten auf dem Gelände in Vorbereitung von Umbau- und Sanierungsarbeiten nicht mehr zu Verfügung stehen. Der Zeitpunkt dieses Entscheides war abhängig vom eingereichten Baugesuch bei der Gemeinde und deren Entscheid sowie Terminierung."

Eine völlig andere Begründung für den Ausschluss gab bald darauf die Geschäftsführerin und Pressesprecherin der VGS, Cristina Roduner, auf die Anfrage einer Drittperson: Grund sei das angeblich nicht tragbare Verhalten eines Soyana-Standbetreuers an der Vegana 2015. Das erstaunt: Warum ist ihr das letztjährige angeblich "nicht tragbare Verhalten" erst jetzt, ein Jahr später, drei Monate nach der erneuten Anmeldung von Soyana aufgefallen? Das ist doch nicht normal und macht klar: Es wurde nach einem Vorwand gesucht, Soyana zu sperren, ohne den wahren Grund zu nennen. Dieser liegt aber auf der Hand, wenn man die Umstände kennt:  Die Vegane Gesellschaft pflegt Kontakte zur linksextremen Tierrechtsgruppe Zürich. Wie diskriminierend und  niveaulos diese Leute sind, konnten die Angestellten der Vegelateria (dem Restaurant von Soyana)  selbst erfahren, als der VgT letzten Juni diverse Tierrechtsgruppen in die Vegelateria zu einer versöhnlichen Aussprache  eingeladen hatte.  Des weiteren teilt und unterstützt die Pressesprecherin und Geschäftsführerin der  VGS wie bereits erwähnt die Verleumdungen von "Indyvegan", die anonym agiert und andere vegane Organisationen und Tierschützer seit Monaten verleumdet und Hetze gegen sie betreibt. Opfer sind unter vielen anderen die ProVegan-Stiftung von Dr Henrich, Universelles Leben, die Swissveg und auch der VgT. Betroffen sind vielfach vegane Personen oder Gruppierungen, die sich gegen das betäubungslose Schächten aussprechen und auch solche mit religiösem oder spirituellem Hintergrund (als ob das etwas Negatives wäre). 

Gemäss dem Veranstaltungsreglement für die Vegana sind esoterische und spirituelle Gruppen nicht erwünscht. Zitat aus dem Ausstellerreglement:: "Mitaussteller und Partner verpflichten sich, nicht für eine religiöse, esoterische oder spirituelle Organisation direkt oder indirekt zu stehen oder für diese
tätig zu sein."

Der spirituelle Hintergrund der Soyana war also der wahre Ausschlussgrund! Und das obwohl Soyana nicht missioniert und keine spirituelle oder religiöse Werbung macht!

Ebenfalls an der Vegana generell nicht zugelassen ist der Stand des veganen "Bliib Gsund-Versand", weil er vegane Produkte aus der "friedfertigen Landwirtschaft" der urchristlichen Glaubensgemeinschaft "Universelles Leben" anbietet. Zitat VGS: "An Veranstaltungen, die in oder mit mit unserem Namen organisiert werden, werden UL nicht zugelassen und der VgT auch nicht ...." (UL = Universelles Leben). Diese Leute tun niemandem etwas zuleide und engagieren sich im Gegenteil sehr für den Schutz der Tiere und für die vegane Ernährung.

Dieser Ausschluss von Verkaufsständen friedlicher religiöser und spiritueller Gruppen stellt eine Diskriminierung dar. Und diese Diskriminierung begehen ausgerechnet diese linksextremen Kreise, die nicht laut genug ständig wiederholen können, dass sie jede Form von Diskriminierung ablehnen.

Nun noch zum Boykott der letztjährigen Veganmania durch die VGS. Offizielle Begründung: Keine Teilnahme aufgrund von „Ressourcen- bzw. Priorisierungs-Überlegungen“.  Gegenüber der Hetzgruppe Indyvegan lautete die Begründung der VGS ganz anders: Antisemitismus des an der Veganmania zugelassenen "Erwin Kessler/VgT". Indyvegan veröffentlichte diese wirkliche Begründung sofort jubilierend (wieder eine Unterstützung des Boykottaufrufes mehr). Die VGS hatte mit dieser Veröffentlichung nicht gerechnet und diese wirkliche Begründung gegen Indyvegan als vertraulich betrachtet und beschwerte sich im Facebook über diese Veröffentlichung. Ein ähnliches Lügenmuster wie jetzt auch bei der Vegana.  Die Vegane Gesellschaft hat damit ihr wahres Gesicht entlarvt. Hoffentlich bringt das einige ihrer naiven Nachläufer zur Besinnung. 

A.W.Dänzer, Leiter von Soyana, hat auf unsere Anfrage hin die folgende Stellungnahme zu dieser Diskriminierung an der Vegana abgegeben:

 Obwohl der Ausschluss gegen uns gerichtet ist, werden wir daraufhin nicht dagegen reagieren und keine Ausdehnung der Konflikte unterstützen. Für das Soyana-Team gehört ein ganzheitliches Leben und die Entwicklung einer pflanzlichen Ernährung zu einem Fortschritt des Menschen zum inneren und äusseren Frieden in der Welt. Wenn uns andere diskriminieren, dann reagieren wir mit Toleranz, und zwar aus tiefer innerer Einsicht.

Als Leiter von Soyana vertraue ich dem Prinzip, dass alle Menschen Freiheit brauchen, um ihre Ideen zu verwirklichen.

Wenn jemand eine Ausstellung veganer Neuheiten organisiert und Soyana nicht dabei haben will, dann kann ich diesen Willen problemlos respektieren und diesen Menschen ihre Freiheit zugestehen. Kein Problem.

Ich bin ganz einfach dankbar, dass unter unseren KundInnen sehr viele bewusste Menschen sind, denen wir mit den veganen Bio-Lebensmitteln von Soyana mit ihrer äusseren und inneren Qualität einen echten Dienst erweisen dürfen. Diese KundInnen gehören zu den Pionieren, die die Zukunft gestalten, in der ein grosser Teil der Bevölkerung pflanzliche Bio-Lebensmittel vorziehen wird, die nach dem Standard der Soyana-Qualität in einem guten Bewusstsein hergestellt werden. Es ist wichtig zu sehen, dass die ganzheitliche Bewusstseinsentwicklung grosse Fortschritte machen wird und dass wir im Herzen dieser Entwicklung getragen werden, auch wenn heute einzelne Leute sich noch dagegen auflehnen.

Genau so, wie ich als Spinner bezeichnet wurde, als ich 1981 die erste Fleischalternative der Schweiz zu den Menschen gebracht habe und sich heute daraus eine grosse Vegi-Bewegung entwickelt hat, werden wir heute diskriminiert, weil wir als ganze Firma eine moderne spirituelle Grundhaltung einnehmen, die ebenso viele Jahre in der Zukunft als ideal gelten und sich zu einer grossen spirituellen Bewegung entwickeln wird. Ich freue mich, dass wir in einer so lebendigen Zeit leben und aktiv mitwirken dürfen.

Wer uns kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, an einer Besichtigung der neuen Produktion von Soyana teilzunehmen, wo lokal in Schlieren-Zürich auf 4000 m2 vegane Bio-Lebensmittel hergestellt werden.

Mehr Details zu den Besichtigungs-Events bei Soyana findet man in ein paar Tagen auf der Website www.soyana.ch.


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