18. November 1999:

"Schweizer-Poulet" made in China

Schon 1997 (http://www.vgt.ch/vn/9701/migros3.htm) und dann nochmals 1998 (http://www.vgt.ch/vn/9805/vn98-5.htm#poul) hat der VgT auf den Schwindel hingewiesen, dass Poulets aus China und Brasilien als "Schweizer Produkte" verkauft werden. Sämtliche Medien, einschliesslich Kassensturz, K-Tip etc interessierten sich nicht dafür. Diese Konsumententäuschung ist umso gravierender, als mehr als die Hälfte der in der Schweiz verkauften Poulets importiert werden.

Der VgT darf gegen diesen unlauteren Wettbewerb nicht klagen, weil das nationale Altersheim in Lausanne, offiziell Bundesgericht genannt, das dem VgT gesetzlich zustehende Verbandsklagerecht verhindert. Dieses wird nur bei Organisationen geduldet, die davon keinen Gebrauch machen.

Jetzt hat der K-Tip das Thema aufgegriffen: "Schweizer Güggeli pickten in China" (K-Tip Nr 19, 17. November 1999). "Die Stiftung für Konsumentenschutz und der Schweizerische Bauernverband kämpfen schon lange dafür", so schreibt der K-Tip, "dass das Herkunftsland des Rohstoffes auf den Verpackungen in mindestens so grossen Buchstaben geschrieben wird wie die Produktebezeichnung- bisher ohne Erfolg."

Es kommt offenbar auch beim K-Tip nicht darauf an, wie interessant und wichtig ein Thema ist, sondern aus welcher politischen Ecke es vorgebracht wird.


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