[VN 98-5] [VN1 99-1]

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ISSN 1423-6370

Streugebiet dieser Ausgabe: Kanton Solothurn und Kanton Schwyz


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Brutaler �berfall von Schweinem�stern und Metzgern auf friedliche VgT-Aktivistinnen

(EK) Eine Bande von 6 Metzgern und M�stern hat am 20. Juli 1997 bei Lachen SZ ohne jeden Anlass und ohne vorher ein Gespr�ch zu suchen 4 auf einer Br�cke friedlich f�r vegetarische Ern�hrung demonstrierende weibliche VgT-Mitglieder (draunter zwei Jugendliche) �berfallen und brutal zusammengeschlagen. Auf dem Spruchband, welches die Frauen aufhielten stand nur “ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE. VgT Verein gegen Tierfabriken”. Friedlicher geht es nicht mehr, an die �ffentlichkeit gegen das Elend der Nutztiere zu appellieren.

Das primitive Niveau dieser Metzger und M�ster zeigte sich auch daran, wie sie die Frauen verbal behandelten: W�hrend die Frauen zusammengeschlagen wurden, wurden sie in charakteristisch-primitiver Weise beschimpft mit den Worten: "Tiersch�tzerhuren"."Jetzt mached mir euch kaputt". "Wenn wir Euch nochmals erwischen, stopfen wir euch mit Schweinefleisch und schlachten euch und lassen euch langsam ausbluten." “Saufutze, euch sollte man vierteilen und schlachten.W�hrend zwei der T�ter etwa 10 Minuten lang auf die Frauen einschlugen und die hinfallenden Opfer jeweils an den Haaren wieder hochzogen, um sie weiter ins Gesicht schlagen zu k�nnen, oder sie am Boden mit Fusstritten traktierten, verhinderten weitere T�ter die Flucht durch Umzingelung.

Als bemerkt wurde, dass zwei andere VgT-Aktivistinnen fl�chteten, wurde die Verfolgung aufgenommen. Die Fl�chtenden konnten jedoch das erste Haus von Lachen erreichen und sich dort in Sicherheit bringen und die Polizei verst�ndigen. Der diensthabende Polizist weigerte sich, auf den nahen Festplatz zu gehen, um die dort vermuteten T�ter zu eruieren: In dieses Gebiet gehe er nicht. Offenbar nicht grundlos: ein �lteres, in Schwyz geborenes VgT-Mitglied erinnert sich, dass der Bezirk March im benachbarten Z�ribiet, wie sogar in der Kantonshauptstadt Schwyz, schon w�hrend der Zwischenkriegszeit als "Kanton Mord und Totschlag" bezeichnet wurde - eine Bezeichnung, die auch heute noch gut nachvollziehbar ist. “Lachen” heisst die Ortschaft offenbar nur zur Tarnung! Zutreffender ist die benachbarte Ortschaft “Galgenen” benannt, wo einer der Anf�hrer der Bande, Guido Z�ger, eine grosse Schweinefabrik betreibt. Wie es darin aussieht, zeigen die nebenstehenden Bilder. Der zweite Anf�hrer der Bande, Ernst Rickenbach, hat eine Metzgerei in Lachen. Gnade Gott den Tieren, die solchen Typen ausgeliefert sind.

Die �rztlichen Zeugnisse der beiden Opfer belegen: Hirnersch�tterungen, Bluterg�sse, R�ckenschmerzen, psychischer Schock, vierw�chige Arbeitsunf�higkeit, bleibende Einbuchtungen am Kopf, seit der Tat anhaltende Kopfschmerzen.

Alle 6 T�ter konnten eruiert werden und wurden per Strafbefehl zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 60 Tagen (f�r die Anf�hrer) und 20 bzw 35 Tagen f�r die �brigen Bandenmitglieder bestraft. Da die T�ter v�llige Uneinsichtigkeit zeigten, sich bei den Frauen nie entschuldigten, sich mit ihren Aussagen gegenseitig deckten und zum Schluss noch die Frechheit hatten, dem Veh�rrichter schriftlich mitzuteilen, die Frauen seien “selber schuld”, haben wir gegen den Strafbefehl Einsprache erhoben und eine h�here, unbedingte Gef�ngnisstrafe verlangt. Dies dr�ngt sich insbesondere auf im Vergleich zur unbeingten Gef�ngnisstrafe von 45 Tagen, die gegen VgT-Pr�sident Erwin Kessler im Sch�chtprozess ausgesprochen wurde, lediglich f�r seine �ffentliche Kritik am grausamen j�dischen Sch�chten.

Brutal gegen Mensch und Tier. Blick in die Schweinefabrik des Anf�hrers der Bande, Guido Z�ger, Galgenen: Schweine lebensl�nglich auf engstem Raum zusammengepfercht im eigenen Kot liegend.

Schweinefabrik Z�ger, Galgenen. Oben: scheinbar grossz�gie Stallungen, mit Blumengarten und Gartenzwergen: Unten: Die KZ-Realit�t im Innern.

Ein solches Spruchband auf einer Autobahnbr�cke war der ganze Anlass f�r den brutalen �berfall


Editorial von Erwin Kessler, Pr�sident VgT und Redaktor VN:
Schweizervolk m�chte Unterst�tzung f�r Bio-Landwirtschaft

Keine Frage, dass tier- und umweltfreundliche Produkte gefragt sind. Darum der Erfolg des Coop-NaturaPlans. Nun hat eine repr�sentative Univox-Umfrage best�tigt: die wichtigste Erwartung der Schweizer an die Landwirtschaft ist Tier- und Umweltfreundlichkeit. Das hindert allerdings den Bundesrat nicht, weiterhin Tierqu�ler und Umweltvergifter zu subventionieren. Mit einem JA zur Kleinbauern-Initiative wird das Volk demn�chst ein Zeichen setzen k�nnen. In der heutigen Schweiz werden Volksbeschl�sse vom Bundesrat allerdings nur soweit umgesetzt, als dies dem herrschenden Regime passt.


Weihnachts-Fackel-Umzug in Einsiedeln

Zum Gedenken an das Tierleid hinter Klostermauern, das europaweit auch �ber die Festtage weitergeht, besammeln wir uns am Stephans-Tag, den 26. Dezember 1998, um 18.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz Einsiedeln. Jedermann und jede Frau ist freundlich eingeladen, mit Bekannten, Kindern und Hunden. Fackeln werden gratis abgegeben. F�r kleine Kinder bitte Windlichter mitbringen, da Fackeln zu gef�hrlich. Der Fackelumzug bewegt sich dann durch Einsiedeln hindurch bis zum Klosterplatz, wo wir uns beim Schein der Fackeln in stiller Andacht innerlich mit den Tieren verbinden, die wir leider vor der Fress- und Habgier unserer Artgenossen nicht besser sch�tzen k�nnen.


Die K�lber sind arme Schweine

aus einem Artikel in der Sonntags-Zeitung vom 9. August 1998 (gek�rzt und �berarbeitet von Erwin Kessler)

Steuermillionen f�r die Tierm�ster - ausser den Konsumenten und Tieren profitieren alle Beteiligten.

Der Streit um rotes Kalbfleisch r�ckt ein abgekartetes System ins Blickfeld, das Energieverschwendung und Etikettenschwindel zul�sst. M�ster, Metzger und Grossverteiler profitieren - Steuerzahler und Konsumenten sind die Geprellten.

F�r nat�rlich rosarotes Kalbfleisch erhalten die Bauern massive Preisabz�ge. Unnat�rlich helles Fleisch von blutarm ern�hrten Tieren verlangt die halbstaatliche Genossenschaft f�r f�r Schlachtvieh- und Fleischversorgung (GSF). Damit werden M�ster beg�nstigt, die ihren K�lbern den Weidegang verweigern, die weder Heu noch Gras f�ttern, damit das Fleisch unnat�rlich hell bleibt. Dieser tier- und konsumentensch�tzerische Streit um die Kalbfleischfarbe r�ckt eine Branche ins Blickfeld, die schlitzohrig wie eh' einen undurchsichtigen Wust von Agrarvorschriften zu Lasten von Steuerzahlern und Konsumenten nutzt. Selbst die Grossverteiler Migros und Coop spielen dieses Spiel mit. Nach wie vor haben nur die wenigsten K�lber einen Auslauf ins Freie, geschweige denn auf die Weide, nach wie vor f�ttern die meisten M�ster kein Heu oder Gras, weil sie f�rchten, das darin enthaltene Eisen beeinflusse die Fleischfarbe ung�nstig - Abz�ge machen die Eink�ufer nicht nur f�r rote, sondern schon f�r rosa Fleischfarbe.

Die Gefahr, dass blutleere K�lber die angeblich von den Konsumenten gew�nschte Bleichheit verlieren, l�sst sich bannen, wenn man den Tieren eine einseitige Kost vorsetzt, die zur Hauptsache aus industriell hergestellter Kunstmilch besteht. Anstatt die Milchproduktion einzud�mmen, wird der �berschuss von den b�uerlichen Milchverb�nden weiterhin zu Milchpulver eingedampft.

Allein 1996 wurden 126 000 Tonnen Vollmilch und 260 000 Tonnen Magermilch eingedampft - eine ungeheure Energieverschwendung, die sich nur dank der Zuf�hrung von Steuergeldern rechnet. Das Vollmilchpulver wurde mit 19 Millionen Steuerfranken an die heimische Nahrungsmittelindustrie verh�kert - milliardenschwere Schoggihersteller wie etwa Nestl� lassen danken. Weitere rund 10 000 Tonnen Magermilchpulver wurden zu "Milchersatzfuttermitteln" (sprich: Kunstmilch) verarbeitet. Steuergelder sind auch hier im Spiel: "Die entsprechende Produktverbilligung zugunsten der K�lberm�ster kostete rund 7,5 Millionen Franken" im Jahre 1996, heisst es im Bundesamt f�r Landwirtschaft.
Die vom Bund beschworene �kologisierung der Landwirtschaft hat nichts daran ge�ndert, dass M�ster ihren K�lbern nach wie vor beliebig viel der energiefressenden Kunstmilch f�ttern d�rfen. Diesen Umstand wissen die Grossverteiler Migros und Coop geschickt zu nutzen. "Wir verkaufen kein konventionelles Kalbfleisch mehr, sondern nur noch Migros-Sano", sagt Migros-Fleisch-Chef Albert Baumann. Die Werbung daf�r t�nt tats�chlich verlockend: Da ist von "umwelt- und tiergerechter Landwirtschaft" die Rede, Migros-Sano-Tiere gen�ssen "viel Bewegung, frische Luft, artgerechtes Futter" und anderes mehr. Doch die Richtlinien f�r Migros-Sano-M�ster setzen dem Einsatz von Kunstmilch kaum Schranken. K�ufer von �ko-Kalbfleisch der Migros bleiben also im Ungewissen, wieviel Kunstmilch ihr Pl�tzli enth�lt.

Appetitanregend ist die Herstellung dieses Milchersatzes jedenfalls nicht. Die Magermilch wird k�nstlich "mit Fett von Pflanzen und Tieren aufgefettet" und dann mit einem "Cocktail" von Vitaminen und Spurenelementen angereichert, heisst es bei der Ufa AG. Diese Firma stellt pro Jahr rund die H�lfte der 20 000 Tonnen Kunstmilch her, mit denen 90 000 K�lber aufgezogen werden k�nnen.

Auch Coop hat sich vom konventionellen Kalbfleisch verabschiedet - die Richtlinien f�r seine Kalberm�ster sind denen von Migros-Sano sehr �hnlich. Doch der Basler Grossverteiler betont, vorsichtiger als die Migros, bloss die "tiergerechte Stallhaltung" als "Exclusivit� Coop".
Besonders tiergerecht ist diese Stallhaltung weder bei der Migros noch bei Coop. Die Lieferanten beider Grossverteiler m�ssen ihre K�lber weder ins Freie noch auf die Weide lassen, auch sind sie nicht verpflichtet, den Tieren Heu oder Gras vorzusetzen. Die "besonders tierfreundliche Stallhaltung" ist bloss ein neues Subventionsvehikel f�r minim bessere Haltungsvorschriften.


Gegen diese endlose Ausbeutung der Nutztiere und gegen die systematische Konsumentent�uschung, unterst�tzt vom herrschenden Regime dieses Staates und seinen Marionetten in Regierung und Parlament gibt es ein ganz einfaches Rezept: Vegetarische Ern�hrung.

Erwin Kessler, Pr�sident VgT


EU: Herodes-Plan nun auch f�r Ferkel

Seit l�ngerem zahlt die EU Pr�mien aus Steuergeldern an Landwirte f�r jedes neugeborene Kalb, das sofort get�tet anstatt aufgezogen wird. Diese Jagd auf Frischgeborene wird in Analogie zur biblischen Legende um K�nig Herodes als “Herodes-Plan” bezeichnet. Da nicht �berall die gleichen Pr�mien bezahlt werden, werden die K�lber oft noch in tagelangen Transporten in ganz Europa herumgekarrt. Das ganze ist eine grausam-unsinnige, EU-b�rokratische Massnahme gegen landwirtschaftliche �berproduktion. Lebewesen sind in der EU �berschussware, deren T�tung mit Steuergeldern pr�miert wird. Seit Sommer 98 hat die EU ihren Herodes-Plan auf frischgeborene Ferkel ausgedehnt: frischgeborene Ferkel werden mit EU-Geldern entsorgt, w�hrend ihre M�tter laufend neu besamt werden!

Und da gibt es in der Schweiz immer noch Politiker - linke und andere -, welche die Schweiz m�glichst durch einen EU-Beitritt an diesem Unsinn teilhaben lassen wollen.

EU= Europ�ischer Unsinn


Zensur: Dieses Inserat wurde von den folgenden Zeitschriften abgelehnt. Aus dem j�dischen Ringier-Verlag: Sonntags-BLICK, Schweizer Illustrierte, Gl�ckspost, Tele. Aus dem Tages-Anzeiger Verlag: ANNABELLE.

Fleisch, K�se, Butter machen dick!

�bergewicht ist nicht nur h�sslich,
sondern auch ein hohes Gesundheitsrisiko.
F�r diese Fehlern�hrung m�ssen massenhaft Nutztiere leiden,
denn das Tierschutzgesetz bleibt toter Buchstabe.

Essen Sie heute vegetarisch - Ihrer Gesundheit und den Tieren zuliebe!

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�In der Schweiz gibt es keine Zensur - aber sie funktioniert.� schrieb Kurt Tucholsky sehr treffend. Was in diesem Inserat steht, ist nicht unwahr. Der Grund f�r die Zensur ist, dass nur allzu wahr ist, was in diesem Inserat steht. Nich umsonst spricht der Volksmund bei einem dicken M�nnerbauch von einem �G�ggeli-Friedhof�. Und was wahr ist, ist oft gef�hrlicher als Unwahrheiten.

Seit Jahren geht der Fleischkonsum - und damit quantitativ auch die tierqu�lerische Ausbeutung der Nutztiere - markant und anhaltend zur�ck. Hief�r macht die Agro-Mafia in erster Linie den VgT verantwortlich. Darum gilt der VgT als gef�hrlich. Darum ist Zensur notwendig. Aber die Agro- und Fleischmafia kontrolliert doch nicht alle Medien, werden Sie denken. Doch, indirekt schon, denn der Polit- und Wirtschaftsfilz ist ein Kl�ngel, der sich gegenseitig unterst�tzt, solange die Eigeninteressen nicht tangiert sind. Tier- und Umweltschutz sind Sand im Getriebe der grenzen- und gewissenlosen Weltwirtschaft und darum der gemeinsame Feind des herrschenden Politifilzes. Darum geht es so harzig mit dem Tierschutz. Darum wird der VgT vom herrschenden Regime bek�mpft. Mehr �ber diese Hintergr�nde in meinem Buch �Tierfabriken in der Schweiz - Fakten und Hintergr�nde eines Dramas�. Im Buchhandel vergriffen, aber noch erh�ltlich beim VgT-B�cherversand, 9546 Tuttwil.

Erwin Kessler


Von oben verordneter K�lberwahnsinn

Wie die Sonntags-Zeitung am 16.8.98 berichtete, wollen die Dreifuss-Beamten im “Bundesamt f�r Gesundheitswesen” den Einsatz von Kupfer in der K�lbermast, zur Hellf�rbung des Kalbfleisches, erlauben, und zwar mit einem Toleranzwert f�r Kupferr�ckst�nde in Kalbsnieren, der deutlich �ber dem Vergiftungsgrenzwert f�r die Tiere liegt. Laut SZ wird damit eine “systematische Vergiftung von K�lbern” in Kauf genommen, was bei den Tieren Kreislauf- und Atemprobleme, Blutarmut, Gelbsuchtsymptome und allgemeine Schw�che verursacht. Barbara Grosseiler, Ober�rztin am Z�rcher Tox-Zentrum, warnt: “F�r Personen mit Stoffwechselkrankheiten, f�r Babies und Schwangere kann der Konsum von stark mit Kupfer belasteter Kalbsleber zu gesundheitlichen Problemen f�hren.”


Kundgebungen gegen Konsumentent�uschungen des Modehauses V�gele

Das Modehaus V�gele t�uscht seine Kunden �ber die Herkunft der Pelze und hat alle Pelzdeklarations-Etiketten entfernt, seit der VgT die T�uschungen aufgedeckt hat.

Kundgebung des VgT in Form eines Strassentheaters vor einer V�gele-Filiale:

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Eine Passantin mit einem blaugef�rbten Fuchspelz-Kragen hat unbemerkt einen VgT-Kleber auf dem R�cken:

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Augenzeugenberichte �ber die grausame Fallenjagd auf Pelztiere:
"Man hatte einen Kn�ppel und schlug auf den Kopf des Tieres. Es war grausam, schrecklich. Wenn Menschen, die Pelz tragen, jemals ihren Hund in einer solchen Falle gesehen h�tten, w�rden sie niemals wieder Pelz tragen."
"Abh�ngig davon, wie stark sich das in der Falle gefangene Tier gewehrt hat, ist das Bein zerrissen und zerfleischt, an der Schulter ausgerenkt, manchmal �ber der Pfote so verdreht, dass es nur noch mit den Sehnen an die Falle gefesselt ist."
"Das Tier war ersch�pft. Als sich aber der Trapper mit einem grossen Kn�ppel n�herte, k�mpfte es wie wahnsinnig mit der Falle, riss ein Bein frei - die Pfote blieb in der Falle zur�ck."
Winterjacken mit Pelzbord�ren sind genauso Tierqu�lerprodukte wie Pelzm�ntel. Bei V�gele k�nnen Sie keine seri�se Beratung erwarten. Meiden Sie deshalb dieses Modehaus.
V�gele hat im letzten Winter in ganzseitigen Inseraten t�uschende Konsumenteninformationen betreffend der Herkunft seiner Pelze verbreitet und sich in der zwischenzeitlichen Korrespondenz mit dem VgT uneinsichtig gezeigt. In diesem irref�hrenden Inserat hiess es:
�V�gele verpflichtet weltweit seine Lieferanten vertraglich, f�r Pelzverbr�mungen seiner Jacken und M�ntel, nur Felle von Tieren zu verwenden, die in freier Wildbahn zur �kologischen Gleichgewichtserhaltung erlegt werden.�

Weil der VgT aufdeckte, dass dies nicht wahr ist, hat V�gele sofort alle Pelzdeklarationen entfernt. Trotzdem hat dann der VgT in einzelnen Filialen noch einige bei dieser Vertuschungsaktion vergessene Etiketten gefunden, ausgerechnet von Blaufuchs-Pelz, der nicht aus der "freien Wildbahn", sondern aus Zuchten kommt. Auf dieser Etikette stand:
�Sie haben ein hochwertiges Bekleidungsst�ck erworben mit einem Besatz aus gef�rbtem BLAUFUCHS. Der Blaufuchs geh�rt zu den Polarf�chsen und wird in Skandinavien gez�chtet....�
Wir haben diese Etikette als Beweisst�ck beschlagnahmt.
Seitdem V�gele die Echtpelze nicht mehr deklariert, schwimmen auch die Verk�uferinnen, wenn Auskunft verlangt wird.

Der VgT testete V�gele-Filialen in der ganzen Schweiz:

Bei V�gele in Wettingen ergab sich folgendes:
Es hatte rund 15 Jacken mit Pelzbord�ren. Auf die Frage der Testkundin sagte die Verk�uferin, dies sei kein echter Pelz. Als die Kundin hartn�ckig auf genauerer Auskunft bestand, regte sich die Verk�uferin dar�ber auf, dass keine Etiketten daran seien. Letztes Jahr habe es noch �berall Etiketten gehabt. Schliesslich, nach l�ngerem Suchen und Beraten, konnte anhand der Waschanweisung eruiert werden, dass es sich um echten Pelz handelt, der vor dem Waschen zu entfernen ist.
V�gele Landquart:
Rund 50 Pelzkragen-Jacken, mehrheitlich gef�rbt. Verk�uferin behauptete, Pelz sei nicht echt. Nach langem Zweifeln und Insistieren der Test-Konsumentin holte sie schliesslich die Chefverk�uferin, die best�tigte, es handle sich um echten Pelz, Polarfuchs, finnischen Fuchs und Iltis. Iltis seien aus Zuchten! Waschetikette: "Pelz vor dem Waschen abnehmen."

Ein Test bei V�gele Luzern ergab �hnliches:
Keine Etiketten, keinerlei Pelzdeklaration. Die Frage der Konsumentin, ob das echter Pelz sei, wurde bejaht. Auf die Entgegnung der Konsumentin, das sollte doch angeschrieben sein: "Nein, das muss nicht angeschrieben sein. Wir k�nnen nicht alles anschreiben."

Im �brigen gibt es in den weiten Gebieten Nordamerikas, woher fast alle Pelze freilebender Tiere kommen, nach Auskunft eines Jagd-Experten keinen �kologischen Grund, diese Tiere zu jagen. Die Natur sorgt in diesen weiten Gebieten von selbst f�r ein �kologisches Gleichgewicht. Auch diese Behauptung im V�gele-Inserat ist schamlos gelogen. Zudem ist auch das im Inserat verwendete Wort "erlegt" eine T�uschung. Darunter versteht man geschossene Tiere, nicht mit Fallen gefangene. In Nordamerika wird aber haupts�chlich mit den ber�chtigten grausamen Fallen gejagt, insbesondere der Waschb�r, der ein nachtaktives Tier ist. Zum kleineren Teil wird nachts als "Sport" mit Scheinwerfern und Treibhunden gejagt - auch eine brutale Pelzgewinnung.

In der Schweiz und in anderen L�ndern ist der Verkauf von Pelzm�nteln unter dem Eindruck solcher Berichte und der dauernden Kritik durch Tierschutzorganisationen stark zur�ckgegangen. V�gele versucht deshalb, die Pelze anderweitig zu verwerten, zur Zeit haupts�chlich als Pelzverzierungen von Winterjacken. Viele Frauen, die nie einen Pelzmantel tragen w�rden, machen sich keine Gedanken, wenn sie eine Winterjacke mit Bord�ren aus Fuchspelz kaufen, obwohl die gleiche Tierqu�lerei dahinter steht wie bei ganzen Pelzm�nteln. Oft werden diese Pelzverzierungen gef�rbt, wodurch der Bezug zu leidenden Tieren verwischt wird.

Indem es sich hinter einer vorgeschobenen Vertragsklausel verschanzt, glaubt sich dieses Modehaus berechtigt, grossartige Werbeversprechen machen zu k�nnen. Die �berpr�fung vor Ort durch eine Tier- und Konsumentenorganisation wie der VgT verhindert V�gele, indem die dazu n�tigen Angaben verweigert werden. Daraus muss auf ein schlechtes Gewissen geschlossen werden, dh auf eine vors�tzliche Konsumentent�uschung.

Es ist geradezu zynisch, wenn diese Firmen, die Ihren Konsumentinnen mit Tricks und T�uschungen Pelze andrehen, dann behaupten, sie h�tten Pelzkleider im Sortiment, weil diese von den Konsumentinnen verlangt werden. Leider ist der rechtliche Konsumentenschutz in der Schweiz ebenso toter Buchstabe geblieben wie der Tierschutz. Das Bundesgericht hat in enger Auslegung des gesetzlichen Verbandsbeschwerderecht entschieden, dass der Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) kein Klagerecht gegen Konsumentent�uschungen habe. Umso mehr liegt es an den Konsumentinnen selbst, alles was nach Pelz aussieht kritisch zu hinterfragen und nicht einfach alles zu glauben, was Verk�uferinnen in diesen Modeh�usern sagen.

V�gele bietet in dieser Saison wieder Tierqu�ler-Pelze in H�lle und F�lle an, weiterhin ohne deklarierende Etiketten, daf�r mit desinformierten Verk�uferinnen, welche kritischen Konsumentinnen das Blaue vom Himmel herunter versprechen.

Auch sonst hat dieses Modehaus wenig Skrupel, seine Kunden zu t�uschen: Wie der K-Tip k�rzlich unter dem Titel "Faule �ko-Masche" aufdeckte, verkauft V�gele sogar PVC-Kunststoff-Kleider unter dem �ko-Label.

Der VgT hat die Direktion von Charles V�gele bezugnehmend auf das unwahre Inserat ersucht, die Namen und Adressen der J�ger offenzulegen, welche angeblich die V�gele-Pelze aus �kologischer Hegejagd gewinnen. V�gele verweigerte diese Auskunft und wiederholte nur schamlos seine scheinheiligen T�uschungsman�ver, sprach von "Abschuss", wo in Wirklichkeit mit grausamen Fallen gearbeitet wird, von Tieren, die im "�berfluss" vorhanden seien, von "�kologischem Gleichgewicht" und �hnlichem Unsinn, welcher - so ist zu bef�rchten - unwissende Konsumentinnen durchaus zu beeindrucken vermag.

Ist es notwendig, dass j�hrlich Millionen von Gesch�pfen grausam gefangen und totgeschlagen werden, damit eine Schar von Weibern die eigene Hohlheit mit den Fellen von Tieren beh�ngt? Man muss schon eine seelische Dirne sein, wenn man so heruml�uft.              Manfred Kyber


Mode-Kataloge mit Pelzkleidern/Pelzkr�gen -zum Beispiel von �Ackermann� und �V�gele� - retournieren Sie am besten mit dem Vermerk "Porto vom Empf�nger bezahlt". Damit ist man das Entsorgen dieser unerw�nschten Post los und das Versandhaus merkt, dass seine Werbung unerw�nscht ist. Eine ganz schlaue Konsumentin retourniert solche Kataloge jeweils eingeschrieben, weil so die Tierqu�ler-Modeh�user mehr Porto bezahlen m�ssen.


Das Schwein ist von Natur aus zum Schlachttier bestimmt. schreiben das Hotel&Restaurant Ochsen und die Dorfmetzgerei Hegglin in Menzingen/ZG in ihrer Hauszeitung vom August 1998.


Bahnbrechende Entscheidung des Obersten �sterreichischen Gerichtshofes:
"Tier-KZ" als Bezeichnung f�r Intensivtierhaltung zul�ssig!

von Tierarzt Dr Franz-Joseph Plank, Gesch�ftsf�hrer VgT �sterreich

In dem seit fast drei Jahren andauernden Rechtsstreit zwischen edm Verein gegen Tierfabriken (VgT) und dem Stift Kremsm�nster (O�) bekamen nun endlich die Tiersch�tzer in einer aufsehenerregenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofes letztlich recht.

Der Verein hatte im Sommer 1995 die unhaltbaren Zust�nde in der H�hnerbatterie sowie im Schweinemastbetrieb des Klosters in Flugbl�ttern und im ORF Help-TV heftig kritisiert. Das Stift reagierte mit Ausfl�chten (in der Nachbarschaft sei es auch nicht besser...) sowie teuren Unterlassungsklagen (Streitwert �S 600.000,--!) und bekam in den ersten zwei Instanzen (Handelsgericht und Oberlandesgericht Wien) recht.

Die Tiersch�tzer wollten diese Entscheidungen, mit denen ihnen die Verwendung der allgemein gebr�uchlichen Begriffe "Tierqu�lerei" und "Tier-KZ" f�r Massentierhaltungsbetriebe verboten worden w�re, nicht hinnehmen und brachten die Rechtssache in einer au�erordentlichen Revision vor den Obersten Gerichtshof. Dieser folgte dem Rechtsstandpunkt des VgT und f�hrte aus, da� aufgrund der allgemeinen Bedeutung des Themas "Tierschutz" auch massive Kritik zul�ssig sei. Der Oberste Gerichtshof w�rtlich: "Massentierhaltung schafft f�r die betroffenen Tiere zweifellos �u�erst unangenehme Lebensbedingungen. Dies darf auch mit massiver Kritik als Tierqu�lerei oder mit dem Vergleich 'Tier-KZ' plakativ und provokant zum Audruck gebracht werden."

Anmerkung von Dr Erwin Kessler, Pr�sident VgT Schweiz:
Einen �hnlichen Entscheid zugunsten der Bezeichnung Tier-KZ gibt es auch in Deutschland. Nur in der Schweiz wird der VgT mit politischer Willk�r-Justiz mit Meinungs�usserungs-Verboten belegt, und wegen meinem Vergleich mit der Nazi-Unmenschlichkeit im Zusammenhang mit dem grausamen j�dischen Sch�chten wurde ich sogar zu 45 Tagen Gef�ngnis unbedingt verurteilt. Die Schweiz hat die Meinungs�usserungsfreiheit in verfassungs- und menschenrechtswidriger Weise abgeschafft. Es sind nur noch Meinungs�usserungen erlaubt, welche die Machthabenden nicht st�ren (siehe auch die skandal�sen Gef�ngnisstrafen gegen Leute, welche die Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges kritisieren!)


Uni Basel: Keine Tierversuche mehr an bewussten Hunden

Wie in ORIZONTI Sept 98 berichtet, haben die jahrelangen Versuche an nicht an�sthesierten Hunden an der Uni Basel (VN 97-6) ein Ende gefunden. Diese Tierversuche wurden vom Schweizer Nationalfonds, der Bundesr�tin Dreifuss untersteht, mitfinanziert. Ein Schreiben des VgT an die Uni wurde nicht beantwortet. Nachdem der Fall dann in den VN publiziert und in ganz Basel in alle Briefk�sten veteilt wurden, behaupteten die akademischen Tieru�ler, keine Schreiben des VgT erhalten zu haben, das akademischen Gepflogenheiten gen�ge.


Gefl�gel-Sch�chten - eine auf j�dischen Druck auch in der Schweiz erlaubte Grausamkeit

von Erwin Kessler, Pr�sident VgT

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Diese Abbildung aus dem STERN zeigt eine j�dische Gefl�gel-Schl�chterei in Brooklyn: Den H�hnern wird die Kehle bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten. Dann l�sst man sie ausbluten. Das bet�ubungslose Sch�chten von Gefl�gel ist auch in der Schweiz erlaubt. Bei der Revision der Tierschutzverordnung im Jahre 1997 war - von allen Vernehmlassern v�llig unbestritten - vorgesehen, die Bet�ubungspflicht f�r Gefl�gel einzuf�hren. Nachdem eine j�dische Delegation ins Bundeshaus gereist war, wurde der jahrelang vorbereitete, fertig bereinigte Revisionsentwurf innert weniger Tage abge�ndert: Die Bet�ubungspflicht gilt nun nicht f�r “rituelles” Schlachten aus religi�sen Gr�nden (Sch�chten). S�mtliche Tierschutzorganisationen, die sich an der Vernehmlassung beteiligt hatten, konnten sich dazu nicht mehr �ussern. Dem bestehenden gesetzlichen Sch�chtverbot f�r S�ugetiere droht ein �hnlicher Handstreich bei Nacht und Nebel. In der in Basel erscheinenden “J�dischen Rundschau” vom 13.3.97 wurde die Zeit als reif beurteilt zur g�nzlichen Abschaffung des Sch�chtverbotes, und der Basler Rabbiner Levinger erkl�rte �ffentlich, Tierqu�lerei sei nach j�dischem Glauben erlaubt, wenn es dem Menschen n�tze. Seine Lebensaufgabe sieht er in der Abschaffung des Sch�chtverbotes in ganz Europa.

Als Pr�sident einer der gr�ssten und bedeutendsten Tier- und Konsumentenschutzorganisation der Schweiz habe ich mich verpflichtet gef�hlt, zur Abwehr dieser j�dischen Bestrebungen eine �ffentliche Auseinandersetzung �ber das Sch�chten zu herbeizuf�hren. Angesichts der Abgestumpftheit der Medien gegen�ber Tierqu�lerei und der verbreiteten Angst vor Antisemitismus-Vorw�rfen konnte dies nur mit provokativen �usserungen erreicht werden. Es ist mir - insbesondere auch mit dem Gerichtsverfahren wegen angeblichem Antisemitismus gegen mich - gelungen, das Sch�cht-Tabu zu brechen und wieder im ganzen Land bekannt zu machen, dass Sch�chten kein harmloses angenehmes Ausbluten, sondern eine bestialische Grausamkeit darstellt. Das kostet mich 45 Tage Gef�ngnis unbedingt - f�llig voraussichtlich im Sommer 1999, nach Ablauf der noch h�ngigen, angesichts der Willk�rjustiz aussichtslosen Beschwerden an das Bundesgericht. Als rassistisch beurteilte das Z�rcher Obergericht meine Frage an die j�dische Bundesr�tin Dreifuss, ob sie auch so tolerant w�re wie gegen�ber dem Sch�chten, wenn sich bei uns Menschenfresser niederlassen w�rden, deren Religion vorschreibt, jede Woche das Herz einer J�din zu essen. Auch meine �berzeugung, dass Sch�cht-Juden charakterlich nicht besser sind als ihre fr�heren Nazihenker, wurde als rassendiskriminierend beurteilt.


Die Aufforderung ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE  ist offenbar derart anst�ssig, dass massiv dagegen vorgegangen werden muss:

Das Schweizer Staats-Fernsehen hat einen VgT-Spot mit diesem Aufruf zensuriert, w�hrend Werbung f�r mehr Fleischkonsum immer wieder ausgestrahlt wird. Die Aufforderung, Tierleichen zu fressen, ist anscheinend weniger anst�ssig als friedliche und gewaltlose vegetarische Ern�hrung.

Unter Federf�hrung von Schawinski-Radio24 haben alle Privatradiosender in der Region Z�rich einen ebenfalls zur vegetarischen Ern�hurung aufrufenden Radio-Spot des VgT unterdr�ckt.
Im Kanton Schwyz wurden VgT-Aktivistinnen brutal zusammengeschlagen, nur weil sie mit einem Spruchband friedlich zugunsten vegetarischer Ern�hrung demonstriert hatten (siehe Leitartikel Seite 1).
Die SBB - wie das Schweizer Fernsehen und die konzessionierten Lokalradiosender mit staatlicher Monopolstellung ausgestattet - hat durch Intervention der Generaldirektion einen Werbevertrag mit dem VgT gebrochen: Die bereits in den Z�gen aufgeh�ngten und bezahlten H�ngeplakate ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH ... wurden ohne Benachrichtigung des VgT eingezogen und vernichtet. Die bereits bezahlten 30 000 Werbekosten wurden nicht zur�ckerstattet, die dagegen erhobene Klage wird verschleppt.

Nun greifen emp�rte Tiersch�tzer zur Selbsthilfe und malen diesen derart unterdr�ckten Slogan an Mauern l�ngs Bahnlinien - keine schlechte Idee, nicht wahr?

 


VgT-Erfolg:
Schweinestall der Solothurner Landwirtschaftsschule
“Wallierhof” wurde tierfreundlich...

Der VgT kritisierte diese Kastenst�nde (www.vgt.ch/vn/9801/sau_so.htm):

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und so sieht es heute aus:

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Und das meinten die Verantwortlichen:

Der verantwortliche Direktor der Landwirtschaftsschule, Robert Fl�ckiger, in einem Brief an den VgT zur Kritik in den VN98-1, Seite 1-3: �Die unanst�ndigen, beleidigenden und ehrverletzenden �usserungen Ihres Pr�sidenten geben uns ein Bild seines schlechten Charakters ab. Seine fehlende F�higkeit zu einer zivilisierten und sachlichen Diskussion veranlassen uns, nicht direkt mit ihm zu kommunizieren. Wir fragen uns, wie Ihre Organisation mit einer derart zwielichtigen Person als Pr�sidenten die wahren Anliegen des Tierschutzes vertreten kann.�


Untersuchungsrichteramt Solothurn in der Abweisung der Strafanzeige gegen die Landwirtschaftsschule und das Veterin�ramt: �Es ist kein hinreichender Verdacht daf�r vorhanden, dass die Beschuldigten... wie in der Anzeige behauptet, �ber Jahre hinweg Tierschutzvorschriften... missachtet h�tten oder gegen die Missachtung nicht eingeschritten w�ren.�


... aber sonst gehen die Tierschutz--Missst�nde im Kanton Solothurn weiter - hier drei Beispiele von vielen

Schweinefabrik in H�chstetten - ein Beispiel von vielen. �berall die gleichen traurigen Zust�nde, als ob das Volk nie einem Tierschutzgesetz zugestimmt h�tte (mit 80 Prozent Ja-Stimmen!):

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Schweine-KZ an der Wolfwilerstrasse in Niederbuchsiten. Eine Anzeige beim Veterin�ramt hatte keinerlei Wirkung; die Zust�nde sind noch schlimmer geworden:

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Zuchwil/SO: Schweine-KZ des Schwesternheimes “St Elisabeth” des Klosters Ingenbohl:

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Das kl�sterliche Tier-KZ von aussen - fast idyllisch in der Landschaft, von der die Insassen zeitlebens nie etwas sehen.

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Eingesperrt in extremer Enge und Eint�nigkeit vegetieren die bedauernswerten Tiere lebensl�nglich dahin. Die dauernde, massive Unterdr�ckung der angeborenen Bed�rfnisse und artgem�ssen Verhaltensweisen machen die Tiere psychisch krank. Das Leiden der Tiere in solchen Intensivhaltungen ist wissenschaftlich gut erforscht, vom Bundesrat trotzdem erlaubt, unter krasser Missachtung des Tierschutzgesetzes. Sogar die gesetzlichen Minimalvorschriften werden verletzt: Muttersauen in Kastenst�nden ohne den vorgeschriebenen t�glichen Auslauf gem�ss den �bergangsbestimmungen der Tierschutzverordnung. In diesem kirchlichen Tier-KZ werden sogar die kranken Tiere vors�tzlich in solche Folterk�fige gesperrt, anstatt in Krankenbuchten mit genug Platz und Stroheinstreu.

Auch dieser Skandal wurde von den �brigen Medien wie �blich unterdr�ckt! Die Solothurner-Zeitung weigerte sich ausdr�cklich, dar�ber zu berichten.

Vor 6 Jahren kritisierten wir die �blen Zust�nde im Schweinestall St Elisabeth in Zuchwil bei Solothurn. Die Verantwortlichen versprachen damals, neu zu bauen - und sie haben neu gebaut, aber keinen tierfreundlichen Stall, sondern einfach eine Vergr�sserung des Tier-KZs.

Das Schwesternheim St Elisabeth dient als Alters- und Pflegeheim f�r die Schwestern des Klosters Ingenbohl in Brunnen/SZ, das sich �Mutterhaus der Barmherzigen Schwester vom heiligen Kreuz� nennt. Offenbar haben diese Menschen im Laufe ihres Gott gewidmeten Klosterlebens wenig Mitleid mit den Gesch�pfen Gottes gelernt, dass sie unbesorgt neben einem solchen KZ ihren Lebensabend verbringen k�nnen.

Die scheinheiligen Christen des Klosters Ingenbohl n�tzen den Umstand schamlos aus, dass der Bundesrat alle Tierqu�lereien erlaubt, die nach dem vom Volk mit grossem Mehr beschlossenen Tierschutzgesetz eigentlich verboten sind. Unbarmherzig, nur um des Profites Willen, machen die Klosterleute aus diesen Gesch�pfen Gottes bedauernswerte KZ-Seelenkr�ppel.


Sch�cht-Prozess:
Israelitische Cultusgemeinde
hat keine Kl�ger-Stellung. Zahlreiche Freispr�che sind definitiv

Der j�dische Oberinquisitor Sigmund Feigel, der die 47 Prozent der Schweizer Stimmb�rger, welche zum Antirassismus-Maulkorbgesetz Nein gestimmt haben, �ffentlich als "politisches Lumpengesindel" beschimpft hat, hat seine Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Aberkennung der Parteistellung der Israelitischen Cultusgemeinde im Sch�chtprozess zur�ckgezogen. Das Obergericht hatte seinen ablehnenden Entscheid im Wesentlichen wie folgt begr�ndet:
"Die Anklagesachverhalte kreisen s�mtliche um das vom Angeklagten kritisierte Sch�chten, das nur von einem Teil der Juden praktiziert bzw als Gebot eingehalten wird... Damit kann nun aber nicht von einer Gruppe von gleichartig direkt und unmittelbar Betroffenen ausgegangen werden, die �berdies und insbesondere von der Israelitischen Cultusgemeinde Z�rich repr�sentativ vertreten werden k�nnten."
Mit dieser Feststellung hat das Obergericht seine gegenteilige Feststellung in der Verurteilung zu einer Gef�ngnisstrafe widerlegt, die sch�chtkritischen �usserungen von Erwin Kessler w�rden den Juden insgesamt die Menschenw�rde absprechen. Eine widerspr�chliche Rechtsprechung ist typisch f�r politische Willk�rprozesse. Damit m�ssen sich zur Zeit das Z�rcher Kassationsgericht und anschliessend das Bundesgericht befassen.

Die definitive Ausscheidung der Israelitischen Cultusgemeinde als Kl�gerin hat unmittelbar zur Folge, dass die zahlreichen Freispr�che im Sch�chtprozess nun ebenfalls definitiv und nicht mehr angefochten sind:
Sigmund Feigel zitierte in seiner Strafanzeige 43 Textstellen aus meinen Publikationen als rassendiskriminierend. Bez�glich 37 der inkriminierten �usserungen erfolgte ein nun definitiver Freispruch, und nur bez�glich 6 eine Verurteilung. Dass �berhaupt eine Verurteilung erfolgte, hat rein politische Gr�nde: Der erstinstanzliche Einzelrichter ist Parteigenosse von Bundesr�tin Dreifuss und w�re wohl von seiner antirassismusneurotischen Sozialdemokratischen Partei fallengelassen worden und h�tte seinen Richterposten verloren, wenn er nach Recht und Gesetz einen vollen Freispruch erlassen h�tte. So beurteilte er auffallenderweise auch die folgende �usserung in einem offenen Brief an Bundesr�tin Dreifuss, mit welcher offensichtlich weder Frau Dreifuss noch den Juden insgesamt die Menschenw�rde abgesprochen wird, als rassendiskriminierend:
"... im �brigen nehmen wir mit Befremden zur Kenntnis, dass Sie schlimme Tierqu�lerei, die im Namen Ihres j�dischen Glaubens begangen werden, gutheissen und dies als eine Frage der Glaubensfreiheit bezeichnen. W�ren Sie wohl auch so tolerant, wenn sich eines Tages Menschenfresser bei uns niederliessen, deren Glaube vorschreibt, jede Woche das Herz einer J�din zu fressen? W�rden Sie dann dazu auch - mit Ihren eigenen Worten formuliert - sagen: 'Das ist f�r mich eine Frage der Glaubens- und Gesinnungsfreiheit. Wer sich davon distanziert, masst sich Kritik an religi�sen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind.'"
In diesem verluderten Staat ist es bei Gef�ngnisstrafe verboten, treffende Fragen zu stellen! Die gruppen-egoistische Schein-Toleranz von Ruth Dreifuss l�sst sich nicht treffender formulieren, als mit dieser Frage, auf welche Dreifuss bis heute keine Antwort weiss.


Der 1. Gesch�ftsf�hrer von Greenpeace Deutschland bef�rwortet das j�dische Sch�chten!
Warum? Weil er ein j�discher Rabbiner ist!

Dieser unglaubliche Umstand geht aus der Korrespondenz von deutschen Tiersch�tzern mit dem j�dischen Gesch�ftsf�hrer von Greenpeace Deutschland, Walter Homolka, hervor.

Auch der 1. Vorsitzende der Gr�nen Deutschlands, Joschka Fischer, ist Jude, was dazu gef�hrt hat, dass die Gr�nen Deutschlands bei der letzten Novellierung des Tierschutzgesetzes die Forderung nach einem Sch�chtverbot gestrichen haben (siehe dazu VN96-4).


Politische Zensur in der Stadtbibliothek Biel (siehe Bericht in den VN 98-2) geht weiter, gutgeheissen von der Kantonsregierung und der �Schul- und Kultur-Kommission�. Die Stadtbibliothek Biel hat die VgT-Nachrichten, die allen Bibliotheken gratis zugestellt werden, aus politischen Gr�nden zur�ckgewiesen.


Dass der Politfilz hinter der B�hne der �ffentlichen, theatralisch-folkloristischen Parlaments-Sitzungen Druck auf Verwaltung und Justiz aus�bt und als eigentlicher Herrschaftstr�ger gelegentlich den Vollzug von demokratischen Gesetzen verhindert oder nach eigenem Gutd�nken steurt, ist kein Geheimnis.
Erwin Kessler, in seinem Buch �Tierfabriken in der Schweiz�


Sch�chten
aus dem Buch �Tierschutz und Kultur� von Manfred Kyber, deutscher Schriftsteller, 1880-1933, www.manfredkyber.de

"Der eigentliche Akt des Sch�chtens besteht in der Durchschneidung des Halses bis an die Wirbels�ule, was unbedingt sehr schmerzhaft ist. Nicht durchschnitten werden in der Wirbels�ule verlaufende, dem Gehirne ebensoviel Blut zuf�hrende Gef�sse. Solange das Gehirn aber Blut erh�lt, bleibt das Bewusstsein bestehen. Das ist, auf Grund dieser Feststellungen, bei den Sch�chttieren bis zum fast vollendeten Ausbluten der Fall. Ein Beweis, dass die gefolterten Tiere bis zum Schluss bei vollem Bewusstsein sind, ist auch dadurch erbracht worden, dass man sie nach erfolgter Sch�chtung von den Fesseln befreite. Die ungl�cklichen Gesch�pfe sind, trotz des furchtbaren Halsschnitts, aufgestanden, eine ganze Strecke weit gegangen und haben in ihrer Todesangst versucht, die Ausg�nge zu gewinnen, bis man sie durch Kugelschuss erl�ste. Der ganze Sch�chtvorgang dauert 4 bis 10 Minuten, eine furchtbare Zeit bei diesen Qualen, und wird noch dadurch versch�rft, dass mehrfach erneute Schnitte in die offene Wunde n�tig sind, um die Verstopfung der Adern durch Anschwellung der Aderwandung an den Schnittstellen zu verhindern. Dass diese Schilderungen nicht �bertrieben sind und dass alle Besch�nigungsversuche von j�discher Seite den Tatsachen nicht entsprechen, ersieht man am deutlichsten daraus, dass 612 Schlachthoftier�rzte und 41 tier�rztliche Vereine diese Barbarei ablehnen. Ich lehne durchaus jede Gemeinschaft mit irgendwelchem Rassenhass ab, der mit meiner geistigen Einstellung nicht vereinbar ist, aber ebenso lehne ich es ab, dass wir uns den rituellen Gesetzen einer fremden Rasse f�gen sollen, wenn sie in so offenkundiger Weise mit dem Sittlichkeitsempfinden in Widerspruch steht, wie das Sch�chten. Wenn die Juden ihrerseits den Gewissenszwang geltend machen, so k�nnen wir wohl mit gr�sserem Recht verlangen, dass bei uns vor allem unser Gewissensgebot geachtet werden muss. Wohin k�men wir, wenn wir jeder Sekte bei uns Verrichtungen einr�umen w�rden, unbek�mmert darum, ob diese unserer Kultur entsprechen oder nicht. Dann m�ssten wir folgerichtig den jeweils bei uns weilenden Kannibalen den Kannibalismus gestatten. Verbeugungen vor j�dischem Kapital k�nnen wir an massgebenden Stellen nicht dulden. Geschieht das weiter, so kann man sich �ber das Anwachsen des Antisemitismus nicht wundern, den zu vermeiden doch schliesslich alle Teile Ursache h�tten. So ist auch den Juden zu raten, in dieser Frage Entgegenkommen zu zeigen, durchaus auch in ihrem eigensten Interesse. Die Juden sollten sich warnen lassen. Sympathien und Antipathien lassen sich amtlich nicht festlegen und das Gesetz wird, sehr zum Schaden des Ganzen, die Juden einmal nicht sch�tzen k�nnen, wenn sie nicht einsichtig genug sind. Wenn die Juden bei uns gleichberechtigte Staatsb�rger sein wollen, so ist das gewiss eine Forderung, die man ihnen billigerweise zugestehen wird. Mit dieser Gleichberechtigung aber ist es ganz unvereinbar, dass sie Sonderrechte f�r sich in Anspruch nehmen. Damit reissen die Juden selbst, nicht der Antisemitismus, eine Kluft auf zwischen sich und uns, und es ist doch wohl ganz fraglos, dass sich solch eine von den Juden selbst verschuldete Trennung einmal zu ihrem eigenen Schaden auswirken kann und wird. Das wird man selbstverst�ndlich und unvermeidlich finden, ohne auch nur im geringsten einen irgendwie antisemitischen Standpunkt einzunehmen. Im Gegenteil, gerade wer es gut mit den Juden meint und keinen Hass gegen sie n�hrt, muss ihnen den schleunigen freiwilligen Verzicht auf das Sch�chten dringend raten. Wenn die Juden auf das Sch�chten nicht verzichten, m�ssen sie sich sagen lassen, dass gerade die Ethiker unter uns, die den Rassenhass ablehnen, nicht mehr zu ihnen stehen k�nnen und wollen. Zudem kann die ganze Sch�chtfrage, resp die Berechtigung des Sch�chtens einer ernsthaften Pr�fung auch des religi�sen Menschen, der Riten zu achten bereit ist, gar nicht standhalten. Gebildete und vorurteilslose Juden geben das ohne weiteres zu. Es liegt kein Grund vor, sich an Gebr�uche, die vor Jahrtausenden Bestimmung waren, noch heute zu halten. Wir opfern ja auch keine Gefangenen mehr, wie wir das vor Jahrtausenden taten. Mit gleichem Recht m�ssten dann ja auch andere j�dische Gebr�uche, zB das Steinigen von Menschen, aus Achtung vor der Tradition aufrechterhalten werden. Der Sinn des Sch�chtens liegt auch in einer m�glichst vollendeten Blutentziehung. Es ist nun aber von zahlreichen Tier�rzten nachgewiesen, dass die Blutentziehung bei dem durch den Schussapparat bet�ubten Tiere ungleich sicherer und restloser erfolgt, als beim gesch�chteten, weil beim Sch�chten durch das Verstopfen der Halsadern eine Menge Blut zur�ckbleibt. Ferner wird das neben der durchschnittenen Luftr�hre ausstr�mende Blut durch das heftige R�cheln des Tieres zum Teil in die Lunge eingesogen. Dasselbe geschieht mit dem aus der gleichfalls durchschnittenen Speiser�hre hervorquellenden Mageninhalt. Das alles bei einem noch lebenden Tier. Es bleibt also f�r das Sch�chten nicht ein einziger Grund �brig, als der einer gewissen Hartn�ckigkeit, eines Nichtverstehenwollens, einer eigensinnigen Beharrung auf einer scheusslichen Unsitte, die den Juden sehr viele Sympathien kostet. Allein die einfache Frage der sch�chtgegnerischen Tierfreunde, wo die Stelle in der Bibel zu finden sei, welche das Sch�chten als Religionsaus�bung vorschreibt, konnten die Gelehrten nicht beantworten, weil sich eben im ganzen Alten Testament keine Stelle findet, wo das Sch�chten ausdr�cklich gefordert wird. Ich wies schon darauf hin, dass selbst wenn solch eine religi�se Begr�ndung aufzufinden w�re, sie uns grenzenlos gleichg�ltig sein k�nnte, denn es w�re geradezu bl�dsinnig, rituelle Vorschriften, die vor Jahrtausenden Geltung hatten, auf die heutige Entwicklung der Menschen und damit auch berechtigterweise der Tiere anzuwenden."


�ble Rindermast in Dulliken/SO

Die Idylle tr�gt: Sonniger Garten, Blumen, geschnittener Rasen, Kinderspielzeug:

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Seinen Masttieren g�nnt der Munim�ster keine Sonne, keine Wiese. Sie verbringen ihr trauriges Leben dicht gedr�ngt in mehreren d�steren L�chern, knietief im Mist. Sie sehen nie die Sonne oder eine Weide. Die Gemeinde, von welcher der M�ster Stallungen und Land zugepachtet hat, k�mmert sich nicht um die Missst�nde.

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Empfehlungen des Schweizerischen Samariterbundes:
- Fleischportionen kleiner w�hlen

- fleischlose Tage einschalten

(aus dem �Ratgeber des Schweizerischen Samariterbundes: Ausgewogen essen - ges�nder leben�)


Bauernregel:
F�llt der Bauer in den D�nger, wird er deshalb auch nicht j�nger.


Von der Solothurner Regierung gedeckt:
Lebensl�nglich an der Kette

Nicht nur den Schweinen geht es dreckig im Kanton Solothurn - auch den K�hen: Eine Beschwerde des VgT, weil das Veterin�ramt unt�tig zuschaute, wenn K�he gesetzwidrig und tierqu�lerisch lebensl�nglich an der Kette gehalten werden, hat die Solothurner Regierung abgewiesen. Auch eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch verlief im Sand. So gedeckt und ermutigt, treiben die gewerbsm�ssigen, aus Steuergeldern subventionierten Tierqu�ler ihr �bles Handwerk weiter zur Vergr�sserung des Milch�berschusses, der dann mit Milliarden Steuergeldern verschleudert werden muss. So kommt es dann, dass die Amerikaner Schweizer K�se billiger konsumieren k�nnen, als wir Schweizer - verbilligt mit unserem Geld, damit die mit tierqu�lerisch zuviel produziertem K�se �bervollen Lager erneuert werden k�nnen. Immer wieder entdecken wir im Kanton Solothurn neue F�lle lebensl�nglicher Kettenh�ftlinge.

Zwei Beispiele von vielen:

Der Fall des Landwirts Hans Amgarten, Kienberg, und seiner dauernd angeketteten K�hen ist dem Solothurner Veterin�ramt seit langem bekannt. Eine Anzeige des VgT bewirkte nichts. Rund um seinen Hof hat er Alibi-Weiden eingez�unt, auf denen hie und da Jungrinder zu sehen sind, K�he auch heute noch nur ganz selten. �ber Monate hat ein VgT-Mitglied im Dorf Tagebuch gef�hrt. Die Auslaufvorschrift wird eindeutig und auch ohne Dauerbeogachtung offensichtlich verletzt. Das hohe Gras im Alibi-Auslauf m�sste auch tr�ge Staatsbeamte stutzig machen. Aber die erteilen im Kanton Solothurn Tierqu�lern, die ihre K�he lebenl�nglich an der Kette halten, sogar noch Ausnahmebewilligungen.

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In diesem dunklen Stall von Hans Amgarten, Kienberg, Kanton Solothurn, verbringen die K�he fast das ganze Leben an der Kette - mit Duldung des kantonalen Veterin�ramtes.

In Nunningen hat der senile Othmar H�nggi drei K�he im dunklen Stall, die mit Wissen des Veterin�ramtes immer angebunden sind.


�ber 60 Millionen Franken Subventionen f�r Tierqu�ler
Aus der Sonntags-Zeitung vom 30. August 1998

Schweizer Landwirte, welche das Tierschutzgesetz nicht einhalten, kassieren Subventionen, obwohl die Rechtslage glasklar ist: Direktzahlungen darf nur einstecken, wer auch die Tierschutzvorschriften einh�lt. �ber 20 Prozent der Rindvieh- und Schweinebetriebe weisen nach Erhebungen des Bundesamtes f�r Veterin�rwesen Tierschutzm�ngel auf, erhalten aber trotzdem Subventionen, weil die Kantone unt�tig sind.


Stolz - worauf?


Leserbriefe

Vermerk auf Einzahlungsschein im Betrag von Fr 1000.-: “An die Prozesskosten.” B Gloor, Suhr

Auf Einzahlungsschein: “Spende statt Kirchensteuer.” A+I K, W�ngi

Sehr geehrter Herr Kessler, das Ihnen in Leserbriefen vorgeworfene zu harte Vorgehen zeigt den in Tierschutzkreisen immer noch grassierenden "Humanismus" (sprich: menschlicher Egoismus). Es geht bei Ihrer Arbeit nicht um menschliche Befindlichkeiten, sondern um die Rechte der Tiere und damit in meinen Augen auch um die Ehrfurcht vor dem Leben im Allgemeinen - auch das haben grosse Kreise immer noch nicht begriffen. Nat�rlich gibt es Grenzen, wenn zum Beispiel Ihr Vorgehen nicht mehr im direkten Zusammenhang mit dem Tierschutz steht.
In Ihrer neusten Ausgabe der VgT-Nachrichten erw�hnen Sie, dass die von Ihnen aus dem babylonischen Talmud zitierten Spr�che zu den Grundlagen geh�ren f�r das heutige Judentum. Das ist nur zum Teil richtig. Es gibt die j�dische Glaubensrichtung der Kar�er, die nur das Alte Testament als Grundlage ihres Glaubens erachten. Dass sich ihre Zentren heute in Israel befinden, beweist, dass die Kar�er Juden sind und nicht bloss eine spezielle Sekte.
Ab dem zweiten Jahrhundert (n. Chr.) begann sich der Talmud in m�ndlicher Form zu entwickeln, als direkte Folge des V�lkermordes der R�mer an den Juden und um die hunderttausende wiederum von R�mern versklavten Juden vor dem kulturellen und ethnischen Verschwinden zu retten, in teils sehr aggressiver Form zu entwickeln. Mohammed seinerseits liess die meisten Juden in Medina ermorden, den Rest hatte er vertrieben.     David Rietmann, Weinfelden


Anmerkung der Redaktion:
Die historischen Hinweise von David Rietmann m�gen Verst�ndnis wecken f�r den extremen Rassismus im Talmud. Ich kritisiere jedoch weder die damalige Entstehung des Talmuds noch das fr�here Sch�chten, das in Urzeiten einen Sinn gehabt haben mag. Was ich einzig kritisiere ist die sinnlose, grausame Tierqu�lerei des heutigen Sch�chtens. Die Stellen aus dem Talmud habe ich nur zitiert, weil der Ehrenpr�sident der Israelitischen Cultusgemeinde vor dem Gericht im Sch�chtprozess gegen mich behauptet hat, die Juden w�rden sich nicht als auserw�hltes Volk betrachten, das sei eine antisemitische L�ge. Wenn man mich schon zu Gef�ngnis verurteilt, dann muss ich zu meiner Verteidigung halt etwas weiter ausholen und kann mich nicht mehr nur an Tierschutzthemen orientieren! Die Talmud-Zitate habe ich ferner auch deshalb erw�hnt, um zu zeigen, wohin es f�hren w�rde, wenn jeder religi�se Glaube - nicht nur das Sch�chten - toleriert w�rde: Ausrauben und Steinigen von Nichtjuden etc, wie im Talmud gelehrt. Und diese Lehre ist meines Wissens bis heute nicht revidiert worden. Das zeigt doch deutlich, dass die Religionsfreiheit wie jede Freiheit Grenzen haben muss und �ffentliche Kritik an religi�sen Entartungen erlaubt sein muss. Im �brigen w�re interessant zu wissen, ob die Kar�er-Juden auch die Sch�cht-Tradition pflegen, denn diese ist nicht im Talmud vorgeschrieben.
Erwin Kessler


Warum werden in den VN nicht �fter Bilder von sch�nen Tierhaltungen gezeigt?�, werden wir oft gefragt.

Die Antwort ist ganz einfach: Es sind leider Ausnahmen, wenn die Tiere so gehalten werden. Der Konsument aber soll wissen, wie der �bliche, tragische Alltag der meisten Nutztiere, insbesondere der Schweine, aussieht. Der Bauernverband, Migros, Coop und die regimetreuen Medien zeigen mehr als genug sch�neVorzeigebetriebe, auf dass die �ffentlichkeit glaube, der Tierschutz sei nun durchgesetzt worden.Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, auch noch dieses Illusion zu sch�ren. Erwin Kessler


Typisch Migros: Fisch�l im Fruchtsaft!

Das Bild auf der Packung zeigt Fr�chte, dar�ber steht "Tafelgetr�nk mit Fruchts�ften". Beginnt man das Kleingedruckte zu lesen, erf�hrt man, dass man einen "erfrischenden, vitaminhaltigen Fruchtdrink" zu kaufen im Begriff ist. In der Einkaufshetze d�rfte das wohl gen�gen f�r jemanden, der nach einem Fruchtsaft Ausschau h�lt. Nur ganz Geduldige und Wissbegierige, die ihre Lesebrille oder das Vergr�sserungsglas nicht zuhause vergessen haben, erfahren beim vollst�ndigen Studium des Kleingedruckten, dass es auch noch Fisch�l in diesem "Fruchtdrink" hat. Seit wann wachsen Fische auf den B�umen?

Das ganze Gemisch heisst "Actilife Soleil" und wird von der migros-eigenen Konservenfabarik Bischofszell fabriziert.


Tierversuche nicht unterst�tzen: Generika vorziehen!

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Generika sind chemisch identisch nachgemachte Medikamente, die dasselbe leisten wie die teureren Originalpr�parate, aber in der Regel mindestens 25 % billiger sind, weil keine Tierversuche amortisiert werden m�ssen. “Generika sind mit dem Originalpr�parat austauschbar”, schreibt das Bundesamt f�r Sozialversicherung. Damit ist es offiziell: Generika sind nicht irgendwelche zweitklassige Billigmedikamente. Sie sind genauso von der Internationalen Kontrollstelle f�r Heilmittel (IKS) zugelassen und werden dort vor der Zulassung genauso streng kontrolliert wie Originalpr�parate.
Wer beim Arzt und in der Apotheke wenn immer m�glich Generika-Medikamente verlangt, spart Geld, das sonst der Tierversuchsindustrie zukommt!


Totales Kundgebungsverbot f�r den VgT auch in Einsiedeln!

Eine der friedlichen VgT-Kundgebungen vor dem Kloster Einsiedeln gegen die Tierhaltung im Kloster Fahr. (Das Kloster Fahr untersteht Einsiedeln.):

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Am 26. August 1998 hat das Bundesgericht das von den Schwyzer Beh�rden gegen den VgT verh�ngte radikale Kundgebungsverbot auf �ffentlichem Grund in der Umgebung des Klosters Einsiedeln, in der �blichen politisch-willk�rlichen Weise best�tigt (BGE
124 I 267). Das Bundesgericht hat die Willk�r dieses Urteils dadurch zu verschleiern versucht, dass es im ver�ffentlichten Urteil den Sachverhalt v�llig einseitig-verzerrt darstellt - ein �bliches Vorgehen des Bundesgerichtes bei politischen Willk�rurteilen. Ein Verbot friedlicher Kundgebungen, die den Verkehr nicht st�ren und auch sonst nicht gegen wichtige �ffentliche Interessen verstossen, ist krass menschenrechtswidrig.

Die f�r diese Staatswillk�r Verantwortlichen:
- Meinrad Bisig, Bezirksammann Einsiedeln
- M. Gisler, Rechtsdienst des Justizdepartementes
- Regierungsrat Oskar K�lin
- Werner Bruhin, Marcel Birchler, Beat Steiner, Richter am Verwaltungsgericht des Kantons SZ
- Bundesrichter Aemisegger, Nay, F�raud, Catenazzi


Nationaler Egoismus in der EU - auf Kosten der Tiere

von Carl Sommer, Z�rich

Der aktuelle Streit um die Oliven�l-Subventionen zeigt sehr gut, wie es in der EU zugeht. Da ist einerseits Deutschland - ein Land mit hoher wirtschaftlicher Leistung, aber einem relativ kleinen Anteil an Landwirtschaft. Das grandiose Subventions-System der EU macht Deutsch-land damit zum "Netto-Zahler". Wir w�ren in der gleichen Situation, wenn die Schweiz in der EU w�re. Deutschland, das mit seinen Ost-Gebieten und mit der hohen Arbeitslosigkeit schon genug Lasten zu tragen hat, muss j�hrlich 20 Milliarden Mark in die EU einzahlen.

Auf der anderen Seite stehen die Empf�nger der Subventionen. Ein wesentlicher Teil davon geht an Bauern, die in Spanien und Portugal Oliven�l produzieren. Worauf beruht nun die Zuteilung der Gelder? Die Produzenten produzieren nicht nur Oliven�l, sie produzieren auch Statistiken. Je h�her die darin ausgewiesenen Produktionsmengen, desto reichlicher fliessen die Subventionen. �ber den Wahrheitsgehalt dieser Statistiken darf man sich also Gedanken machen. Und so hat man mit Flugbildern nachgez�hlt, wieviele Olivenb�ume in einigen Gebieten tats�chlich stehen. Und nachgerechnet, dass die in den Statistiken aufgef�hrte Menge unm�glich von dieser Zahl B�ume produziert werden konnte.
Was wollen nun die Deutschen? Ganz einfach, dass die Subventionen insk�nftig f�r konkret vorhandene Olivenb�ume bezahlt werden, und nicht aufgrund von teilweise gepanschten Statistiken. Eine vern�nftige und gerechte Forderung, m�chte man meinen. Und wie reagieren die Politiker in Spanien und Portugal? Ein klarer Fall: die wollen zuhause wieder gew�hlt werden. Also stellen sie sich in Heldenpose vor das Mikrofon und versprechen, in der EU bis zum letzten Atemzug daf�r zu k�mpfen, dass kein Systemwechsel erfolgt.

F�r uns ist das sehr guter Anschauungsunterricht: Die Deutschen sollen einfach zahlen, ob das gerecht ist oder nicht. Es geht in einer solchen Auseinandersetzung nicht um die F�rderung gemeinsamer Interessen. Es ist der alte primitive nationale Egoismus, der sich durchsetzt. In einem NZZ-Artikel �ber die undemokratischen Entscheidungswege in der EU wurde k�rzlich die Aussage zitiert, 'beim europ�ischen Integrationsprozess handle es sich um den endg�ltigen Triumph des Nationalstaates' (Neue Z�rcher Zeitung vom 4. M�rz 1998, S. 21: "L�hmende Entscheidungsstrukturen in der EU"). Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Ausser den Nationalstaaten k�nnen nur noch die grossen, gut organisierten Wirtschaftslobbies Einfluss nehmen, etwa das Transportgewerbe. Eine Einflussnahme hinter den Kulissen, nicht im Rahmen demokratischer Strukturen. Und wir m�ssen uns wirklich fragen, was denn die Schweizer Stimme in diesem r�pelhaften Chor noch wert w�re. Wollen wir demokratische Rechte abtreten, um daf�r in der EU angeblich mitreden zu k�nnen? Wer w�rde zum Beispiel in diesem Oliven�l-Streit auf die Schweiz h�ren? Niemand. Zahlen d�rften wir nat�rlich.

Alle Anliegen, die nicht direkt im Interesse der Nationalstaaten und der grossen Wirtschaftsm�chte liegen, geraten buchst�blich unter die R�der. Dies zeigt sich beim Tierschutz an den qualvollen Tiertransporten, die sogar noch subventioniert werden. Dies zeigt sich beim Schutz des Alpenraumes.
Wer demokratische Rechte abtreten will, um sie gegen eine Mitsprache in Br�ssel einzutauschen, der will, dass wir auf die M�glichkeit verzichten, unser Leben, unsere Umwelt in konkreten Beschl�ssen pers�nlich mitzugestalten, nur damit irgendwelche Volksvertreter in Br�ssel eine ganz wertlose Meinung abgeben k�nnen.

Dazu stellt sich noch die Frage, wer dann unsere angeblichen Interessen in Br�ssel vertreten sollte. W�rden das Menschen sein wie unsere Bundesr�te? Personen, die in den letzten Jahren zum Teil ganz unverhohlen gezeigt haben, dass sie nicht den Volkswillen ausf�hren, sondern das Volk f�hren wollen? Genauso wie der Bundesrat heute vom Volk entfernt ist, w�re das Agieren unserer Vertreter in Br�ssel der Kontrolle durch das Volk weitgehend entzogen. Statt direkter Demokratie h�tten wir indirekte Vertretung, an der ganz langen Leine.

Beim EU-Beitritt geht es nicht bloss um den Anschluss an eine Gemeinschaft, sondern es geht eindeutig darum, unser politisches System den Nachbarl�ndern anzugleichen. Offenbar gibt es Kr�fte in der Schweiz, denen eine Reduktion der Volksrechte sehr willkommen w�re.

Betrachten wir einmal die Situation in Frankreich: Alle vier Jahre darf das Volk dar�ber abstimmen, welche Partei die Regierung stellen soll. Wenn nun zum Beispiel eine b�rgerliche Regierung gew�hlt wird, hat sie f�r vier Jahre freie Hand. Der Stimmb�rger hat kein Mittel, die Einl�sung der Wahlversprechen durchzusetzen. Wenn er nach vier Jahren entt�uscht ist, w�hlt er die B�rgerlichen ab und die Sozialisten kommen an die Macht. Auch sie schalten und walten vier Jahre lang nach Gutd�nken. Jetzt sind viele B�rger ganz frustriert und geben in den n�chsten Wahlen ihre Stimme an Randgruppen, weit links oder weit rechts. Am Tag nach der Wahl steht dann in der Zeitung, dies seien Proteststimmen gewesen. Alle nicken mit dem Kopf und schlafen wieder ein. Die Radikalen erstarken. Auch Proteststimmen sind g�ltige Stimmen.

Es ist an der Zeit, dass man in Europa die zwei Dinge im Zusammenhang sieht: Das Erstarken extremer Gruppierungen, wie zum Beispiel die Rechtsradikalen in Frankreich und in Deutschland, mit der Hilflosigkeit des Stimmb�rgers, der nie das Heft selber in die Hand nehmen kann, sondern ganz auf "Volksvertreter" und ihre Wahlversprechen bauen muss. Wer dagegen wie bei uns direkt selber �ber Tunnelbauten, Krankenkassen und Ausl�nderpolitik abstimmt, hat in der Regel kein Interesse an radikalen Versprechungen.

Der Weg der Autonomie, der bilateralen Verhandlungen, ist ein steiniger und langer Weg. Aber wir m�ssen ihn eben gehen. Vielleicht werden wir in einigen Jahren froh sein, nicht zum Euro-Raum zu geh�ren. Die Analytiker sind sich einig, dass die Wirtschaft im Euro-Gebiet nur gedeihen kann, wenn die Arbeitsm�rkte viel flexibler werden. Aber ist der politische Wille dazu vorhanden? Wir sehen landauf, landab das Gegenteil: Fl�chendeckende Tarifverhandlungen in Deutschland, staatlich befohlene Arbeitszeitverk�rzung in Frankreich.


Zum Nachdenken:
Auszug aus dem B�chlein
Die Tierbr�der
von Edgar Kupfer-Koberwitz

Dieses B�chlein, aus dem wir hier einen Auszug abdrucken, wurde - fast unglaublich - in den Jahren 1940 bis 1945 in der H�lle des Konzentrationslagers Dachau heimlich geschrieben. Als ich erstmals auf dieses B�chlein stiess, nahm ich als fast selbstverst�ndlich an, Edgar Kupfer-Koberwitz seit Jude gewesen, und freute mich doppelt: endlich einmal ein Jude, der ob dem menschlichen Leiden in den KZs nicht blind geworden ist f�r das Leiden anderer Lebewesen. Nur allzugerne h�tte ich in der Diskussion um das Sch�chten Edgar Kupfer-Koberwitz zitiert in der Hoffnung, die Sch�chtjuden mit den Worten eines Glaubensbr�ders eher ansprechen zu k�nnen. Zu meinem Bedauern erfuhr ich dann aber, dass der Autor dieses ergreifenden B�chleins nicht Jude war, sondern von den Nazis wegen seiner Lebensanschauung verfolgt wurde. Koberwitz war Vegetarier und als starke, autonom denkende Pers�nlichkeit f�r die damalige Zeit wohl auch sonst zu “exzentrisch”. Erwin Kessler

Ich esse keine Tiere, weil ich mich nicht von dem Leiden und Tode anderer Gesch�pfe ern�hren will - denn ich habe selbst so viel gelitten, da� ich fremdes Leid empfinden kann, eben verm�ge meines eigenen Leides.

Ist es nicht nur nat�rlich, da� ich das, was ich w�nsche, da� es mir nicht geschehe, auch anderen Gesch�pfen nicht geschehen lasse? W�re es nicht sehr unedel von mir, wollte ich es doch tun, nur um mir einen kleinen Genu� zu verschaffen, auf Kosten fremden Leides und fremden Todes? Da� diese Gesch�pfe kleiner und schw�cher sind als ich, welcher vern�nftig und edel denkende Mensch k�nnte daraus ein Recht ableiten, ihre Schw�che und Kleinheit zu missbrauchen? Ist es nicht in Wirklichkeit so, da� der Gr��ere, St�rkere, �berlegenere stets das schw�chere Gesch�pf besch�tzen sollte, nicht aber t�ten und verfolgen?

Ich h�re Dich, wie Du mir entgegnest: ,,Aber in der Natur, geschieht da nicht auch das, was wir tun? Verschlingt da nicht auch der St�rkere den Schw�cheren? Also handeln wir naturgem��!"
Ich antworte Dir, da� Du recht hast. In der Natur ist es so - bei den Tieren, selbst bei den Pflanzen. Aber z�hlst Du Dich noch Tier und Pflanze zu? Glaubst Du nicht vielmehr, schon auf einer h�heren Stufe zu stehen - und nennst Du Dich nicht stolz: Mensch ?

Ja, ich gebe Dir auch darin recht. Die meisten Menschen sind noch ein Ding zwischen bewu�tem Tier und unbewu�tem Menschen, so da� wir gro�e Entt�uschungen erleiden, wenn wir sie, ihrem Aussehen entsprechend, schon als wirkliche Menschen werten. Selbst diejenigen unter uns, welche h�here Pl�tze einnehmen, sind in ihrem st�rksten Drange meist noch mehr Tier als Mensch.
Zum Beispiel: man angelt. Viele sagen. ,,Ein sch�ner Sport, beruhigend f�r die Nerven." Man sitzt in der Natur, am Wasser, h�lt die Rute, betrachtet den Schwimmer und mu� es lernen, mit kunstvollem Griff im rechten Augenblick den Fisch herauszuziehen. Ist das gelungen, so ist die Freude gro�, f�r den Angler wie f�r die Umstehenden. Alle weiden sich an dem sch�nen beschuppten, zappelnden Fischleibe - und der Angler legt ihn voll Stolz zu seiner anderen Beute, t�tet ihn vorher, oder gibt ihn in ein Gef�� mit Wasser.

Das sieht alles fast harmlos aus - vor allem ... mit halb ge-schlossenen Augen - mit dem Fernblick auf ein duftendes Fischgericht. Aber ich sehe es n�her, mit offenen Augen, klarer. Ich sehe einen sich kr�mmenden Regenwurm, den die Hand des Anglers, ohne jedes Mitgef�hl erfa�t. Ich sehe einen eisernen Haken mit Widerhaken. - Die Hand des Anglers nimmt den Wurm, spie�t ihn auf, zieht diese st�hlerne Qual durch zwei Drittel des Wurmleibes.

Der Wurm kr�mmt sich, ringelt sich, b�umt sich auf in seinem Schmerz. Der Angler l�chelt zufrieden und stolz, denn er hat den Wurm ,,fachm�nnisch" gespie�t. Der Haken ist verdeckt, man sieht nur das kleine Tier, das sich �u�erst lebendig und verzweifelt in seiner Qual kr�mmt. So ist es richtig, das ist der rechte Blickfang f�r die Fische Und der Angler wirft, hochzufrieden mit sich und der Angelkunst, die Schnur ins Wasser, raucht seine Pfeife, wartet und stiert auf die Schnur, das hei�t auf den Schwimmer.
Minuten, viele, viele Minuten vergehen so - jede Minute hat sechzig Sekunden. Welche Ewigkeit mag jede Sekunde f�r den M�rtyrer auf dem Haken sein? Ich selbst habe schon gro�e k�rperliche Schmerzen ausgehalten, Schmerzen, die zu Qualen wurden - und ich wei�, was da eine Sekunde f�r mich gro�en starken Menschen bedeutete, welche weite, gr��liche W�ste von Zeit -, alle, die Qualen litten, werden das wissen. Denke einmal, wie ein Mensch leiden w�rde mit einem solchen Haken durch den Leib. Kannst Du Dir das vorstellen?

Der Angler starrt noch immer auf seinen Schwimmkork, Hat er sich nicht eben bewegt? Er zieht die Schnur heraus. Richtig, ein Fisch hat angebissen, aber es war ein ganz geriebener Bursche, er hat nur den sich windenden Wurm verzehrt, ohne den Haken zu ber�hren. �rgerlich entfernt der Angler den Rest des noch schwach sich Kr�mmenden. Er sieht auf die Uhr. Zehn Minuten hat dieser K�der vorgehalten, Nun �ffnet er seine Wurmb�chse, sucht ein neues Opfer, spie�t es fachm�nnisch und mit ebenso f�hllosen H�nden, wie alle die hundert oder tausend W�rmer, die er fr�her in seiner langen Anglerzeit schon spie�te.

Der Wurm in seiner Qual windet sich auf dem Haken. Unvorstellbarer Schmerz - gr��licher, langsamer Tod! W�re er ein Mensch, w�rde er sicherlich verzweifelt fragen, ob es m�glich sei, da� die Gottheit solches geschehen lasse. Und kein Erbarmen ist zu finden, keine Hilfe, nur Erl�sung durch die Natur selbst, durch den gierigen Bi� und das Verschlingen durch einen Fisch oder durch den Tod des langsamen Verl�schens.

Der Angler aber sitzt am Wasser, blickt auf den Schwimmer, denkt und f�hlt den k�stlichen Sonntagsfrieden rings um sich her. Er ist ganz in diesem Gef�hl der Naturbewunderung aufgel�st, lauscht dem Gesang der V�gel und freut sich, da� diese kleinen S�nger heute in unseren Gegenden ein sicheres, gesch�tztes Leben haben, frei von Nachstellungen durch den Menschen, dank einer Gesellschaft, zu der auch er als anerkannt wertvolles Mitglied geh�rt: dem Tierschutzverein.


Zunehmende Gewalt der Fleischmafia gegen den VgT:
Vereinsfahrzeug besch�digt

In der Nacht vom 7. auf den 8. August 1998 ist unser Vereinsfahrzeug an der Ecke Bahnhofstr/Wilerstr in Oberuzwil mit schwarzer Farbe verschmiert worden. Es entstand ein Sachschaden rund tausend Franken.

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Der Farbanschlag richtet sich offensichtlich - wie vorg�ngige Sachbesch�digungen an einem Spruchband - gegen den Satz "ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE". Eine Werbetafel auf dem Vereinsfahrzeug tr�gt diese Aufschrift.

In den vergangenen Monaten ist es im Raum Rickenbach(TG) bis Flawil(SG) immer wieder zu Besch�digungen von entsprechenden VgT-Plakaten gekommen. Vor wenigen Tagen erhielten die Bewohner des Hauses an der Ecke Bahnhofstr /Wilerstr in Oberuzwil, wo ein solches Spruchband am Gartenzaun befestigt war und wo jetzt auch das Vereinsfahrzeug steht, eine anonyme Bombendrohung. Die f�r Sprengstoffdelikte zust�ndige Bundesanwaltschaft teilte uns mit, dass sie sich erst einschalte, wenn etwas passiert sei oder zumindest Sprengstoff gefunden worden sei.

Friedlicher als mit der Aufforderung, vermehrt vegetarisch zu essen, k�nnen wir gegen das Elend der Nutztiere nicht mehr an die �ffentlichkeit appellieren. Friedlich ein solches Spruchband aufhaltende VgT-Aktivistinnen sind von einer Bande von Metzgern und M�stern brutal �berfallen worden; gem�ss Strafgesetzbuch wird ein solcher Angriff mit Gef�ngnis bis zu 5 Jahren bestraft; vor wenigen Tagen ist ein Strafbefehl gegen die T�ter ergangen mit emp�rend geringen Strafen im Vergleich zu den 45 Tagen Gef�ngnis unbedingt, zu denen der VgT-Pr�sident verurteilt worden ist, weil er das grausame j�dische Sch�chten mit angeblich unpassenden Worten kritisiert hat.

Der Staat sch�tzt die Fleisch-Mafia nicht nur, indem Verletzungen des Tierschutzgesetzes regelm�ssig nicht verfolgt werden, Gewalt gegen Tiersch�tzer (auch schon fr�her) als Kavaliersdelikt behandelt und die gewerbsm�ssigen Tierqu�ler sogar noch mit Steuergeldern subventioniert werden, sondern dieser Staat �bt auch noch Zensur und Repressionen gegen friedliche Tierschutzarbeit aus: Das staatliche Schweizer Fernsehen hat einen Werbespot des VgT, in dem zum weniger Fleisch-Essen aufgerufen wird, unterbunden, w�hrend Werbung f�r den vermehrten Konsum von Fleisch regelm�ssig ausgestrahlt wird (von Bundesrat Leuenberger und vom Bundesgericht gedeckt, zur Zeit beim Europ�ischen Gerichtshof f�r Menschenrechte h�ngig). Die SBB haben ein vertraglich vereinbartes und bereits bezahltes H�ngeplakat in Personenz�gen mit dem Aufruf "ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH ..." auf Druck der Agro- und Fleischmafia eingezogen und die bereits bezahlten 30 000 Fr nicht zur�ckerstattet. Weiter machen die SBB Jagd auf Vegetarismus-Plakate des VgT, die in der N�he von Bahnlinien h�ngen; die Lokf�hrer wurden angewiesen, sofort Meldung zu erstatten, wenn solche gesichtet werden. Durch staatliche Konzessionen mit einer Monopolstellung ausger�stete Lokalradios im Raume Z�rich haben unter der Anf�hrung des j�dischen Radiomachers Schawinski (Radio 24) einen Radiospot zensuriert, der zum weniger Fleisch-essen aufrief. Dazu kommen st�ndige Verbote gegen das friedliche Verteilen von Flugbl�ttern und totale Redeverbote bez�glich tierqu�lerischer Kl�ster.

Und da gibt es immer noch Leute, die sich wundern, wenn Tiersch�tzer militanter werden, und allen Ernstes verlangen, dass wir unsere Tierschutzanliegen im Rahmen der demokratischen Ordnung verfechten und zum Beispiel sch�n brav - wie das Schweizer Fernsehen - nur in denjenigen Tierfabriken �berpr�fen, wo uns der Besitzer die Genehmigung zum Filmen und Fotografieren gibt, also praktisch nur auf den paar Schaubauernh�fen, welche die Agrolobby f�r ihre "Buure-Zmorge"-Werbekampagnen benutzt.


Erfolg des VgT:
Keine lebenden Forellen
mehr im Restaurant Goldenberg/Winterthur

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Nachdem eine Strafanzeige beim Veterin�ramt nur wenige Alibi-Verbesserungen bewirkt hat (wie �blich beim herrschenden Vollzugsschlendrian), hat nun der Appell an die G�ste Wirkung gezeigt: Zahlreiche Reklamationen aufgrund der von uns ausgel�sten Bewusstseinsbildung haben das Restaurant veranlasst, keine lebende Forellen mehr zu halten. Wie die stellvertretende Chefin gestern bekannt gab, ist die Forellenhaltung schon seit sechs Wochen abgeschafft.


Zum Nachdenken: T�dliche �hnlichkeit

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In den EU-Staaten leiden und sterben Jahr f�r Jahr mehr als 10 000 Affen - unsere n�chsten Verwandten - in den Versuchslabors der Europ�ischen Union. Diese Tierversuche sind nicht nur aus ethischen Gr�nden nicht zu rechtfertigen. Dies zeigt eine umfangreiche wissenschaftliche Dokumentation, die der Deutsche Tierschutzbund in Zusammenarbeit mit der Akademie f�r Tierschutz herausgegeben hat.

Affen sind unsere n�chsten Verwandten. So ist das zentrale Nervensystem von Primaten und Menschen ann�hernd gleich organisiert. Es gibt zwischen beiden verbl�ffende �hnlichkeiten im Sozialverhalten, in den emotionalen Bed�rfnissen und geistigen F�higkeiten. Viele Affen leben in Familienverb�nden und entwickeln enge famili�re Bindungen. Sie sind in der Lage, Werkzeuge herzustellen und zielgerecht einzusetzen. Schimpansen stehen uns noch n�her als andere Primaten. Sie unterscheiden sich genetisch nur um knapp 2 Prozent von uns. Sie k�nnen auch f�r Menschen schwierige Probleme l�sen. Menschenaffen erkennen, dass sie sich in einem Spiegel selber sehen und sind damit sogar dem menschlichen Baby voraus. Sie k�nnen abstrakte Symbole erkennen und in die Zukunft planen.
Eindeutig unterscheiden sich Menschaffen vor allem dadurch, dass sie nicht sprechen k�nnen. Das ist jedoch mehr ein technisches Problem; den Affen fehlen einfach die Voraussetzungen, mit ihren Stimmorganen Worte zu formulieren. Es ist aber bewiesen, dass Schimpansen die Taubstummensprache lernen und sich mit ihrer Hilfe mit Menschen verst�ndigen k�nnen. Mehr dar�ber im Buch “Unsere n�chsten Verwandten”, erh�ltlich im VgT-Buchversand.

Nach wie vor wird ein Grossteil der in der EU verwendeten Primaten in den Herkunftsl�ndern wild gefangen oder angeblich dort gez�chtet. Acht von zehn dieser Tiere sterben beim Fang oder auf dem Transport noch bevor sie �berhaupt in die Labors gelangen.


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Positive Pionierleistung von Migros:
LIDO VegiLine: Vegetabiles K�se-Imitat auf Pflanzen�l-Basis

Zur Abwechslung wieder einmal eine positive Pionierleistung von Migros: "LIDO VegiLine" ist ein vegetabiles Nachahmer-Produkt des GALA-Doppelrahmk�ses - im Geschmack zum verwechseln �hnlich. Ein k�stlicher Brotaufstrich. Leider nicht ganz vegan, da es unter den Zutaten auch Milchpulver hat. Der Hauptbestandteil ist jedoch pflanzlich - also ohne Tierqu�lerei, ohne Cholesterin und erst noch preisg�nstiger: GALA-Doppelrahmk�se bei Coop Fr 1.95, LIDO-Doppelrahmk�se bei Migros Fr 1.70, LIDO VegiLine bei Migros nur Fr 1.40.

Anmerkung:
Migros hat LIDO VegiLine aus dem Sortiment zur�ckgezogen noch bevor diese VN in den Versand kam - wegen mangelnder Nachfrage, wie es hiess. Mit Milchbestandteilen war es f�r konsequente Vegetarier nicht akzeptabel und f�r Normalverbraucher zu fremdartig. LIDO VegiLine ist vermutlich an der Halbbatzigkeit der Sache gescheitert: eine Pionierleistung - aber dann eben doch nur halb. Migros hat auch kaum Werbung und Konsumenteninformationen f�r dieses neue Produkte gemacht. Schade


Der vegetarische Men�-Tip: Apfelk�chlein   


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