4. April 2019

VgT gewinnt zwei Gerichtsverfahren gegen Tamedia

Rassismusvorwürfe gegen Erwin Kessler im Tages-Anzeiger und in Der Bund waren rechtswidrig persönlichkeitsverletzend

In zwei neuen Urteilen des Bezirksgerichts Münchwilen wurden frühere superprovisorische Lösch-Verfügung gegen die Tamedia AG bestätigt.

Gemäss dem ersten Urteil muss die folgende rechtswidrig persönlichkeitsverletzende Behauptung definitiv gelöscht bleiben: "Kessler selber wurde wegen Rassendiskriminierung verurteilt und stand etliche male vor Gericht."

Ähnliche Vorwürfe  in einem anderen Tages-Anzeiger-Artikel- mussten in einem anderen Verfahren auch superprovisorisch gelöscht werden - jetzt ebenfalls im Hauptverfahren bestätigt. (Gegen die verantwortlichen Journalisten Christoph Lenz und Philipp Loser ist vor dem Bezirksgericht Zürich eine Ehrverletzungsklage hängig.) 

Das zweite Urteil

Beide Urteile können von der Tamedia AG noch an das Obergericht weitergezogen werden.



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